HAMBURG UNITED e.V.

 NOT JUST FOOTBALL

#AusVielenEinDeutschland





Wir vom Verein Hamburg United stehen für viele Dinge, aber besonders für Toleranz und Respekt. Und wir freuen uns über die Vielfalt an verschiedenen Menschen. Wir leben das Motto #AusVielenEinDeutschland, das jeden willkommen heißt, ein Teil von uns zu werden.

Und so ist unser #AusVielenEinDeutschland entstanden. Mit diesem # wollen wir einen Beitrag leisten zur Inklusion aller in Deutschland lebenden Menschen. Wir würden uns freuen, wenn auch ihr den # dafür verwendet, sehr gerne für Beispiele, wo diese Inklusion schon stattfindet.

Feier-, Fest- und Aktionstage







17. Mai 2022



Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie soll durch verschiedene Aktionen und Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit auf die Diskriminierung und die Rechte der LGBTQ+ Community aufmerksam machen. Noch immer werden Menschen mit einer anderen als der heterosexuellen Orientierung weltweit gesellschaftlich und auf institutioneller Ebene alltäglich diskriminiert. Auch wir teilen den Aufruf zu Toleranz, Vielfalt und gleichen Rechten für alle Menschen.







15. Mai 2022

08. Mai 2022

02. - 04. Mai 2022

Vesakh ist das wichtigste Fest im Buddhismus, denn es feiert die Geburt von Siddharta Gautama, des Religionsstifters, aber auch seine Erleuchtung unter einem Feigenbaum und seinen Eingang ins Nirwana.
Dort, wo viele Buddhisten leben, schmücken sie an Vesakh die Straßen mit Lichtern, Fahnen und Buddha-Bildern und verteilen Geschenke. In Nepal darf an diesem Tag kein Tier getötet werden und in vielen Ländern Südostasiens werden Vögel und andere Tiere freigelassen.

Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Entgegen der allgemeinen Annahme, dass der Tag eine Erfindung der Blumenhändler sei, wurde der Tag durch die englische und amerikanische Frauenbewegung geprägt und entstand in seiner heutigen Form durch das von einer Methodistin veranstaltete Memorial Mothers Day Meeting anlässlich des zweiten Todestages ihrer verstorbenen Mutter.

Zuckerfest oder Id al-Fitr ist das Fastenbrechen und damit die Beendigung des Fastenmonats Ramadan. Das Ende des Fastens feiern Muslime und Muslimas auf der ganzen Welt mit diesem dreitägigen Fest. Traditionell wird das Fest ähnlich wie im Christentum an Weihnachten gemeinsam mit der Familie verbracht. Man geht zusammen in die Moschee und es gibt Geschenke, meist allerdings nur für die Kinder.







21. April - 2. Mai 2022

16. - 23. April 2022

15. - 18. April 2022

Das Ridván-Fest ist der höchste und heiligste Feiertag der Bahá'i. Das Fest erstreckt sich über 12 Tage und erinnert an die erste Verkündung der Religion durch Baha'u'llah in Ridván/Irak. Die Gläubigen treffen sich an diesen Tagen in den Andachtsräumen, um gemeinsam zu feiern. Anschließend wird oftmals in der Familie zusammen gegessen. Allen Feiernden wünschen wir ein frohes Ridván-Fest.

Pessach gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums, es erinnert an den Exodus (Auszug) aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Es ist ein achttägiges Familienfest mit verschiedenen Riten, das bereits am Vorabend des ersten Tages mit dem Seder-Abend beginnt: Die Festtafel ist voller Symbole, Speisen werden in einer bestimmten Reihenfolge gegessen und vier Becher Wein getrunken.

Warum feiern die Christen Ostern?
Alles beginnt mit Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern, an dem Jesus in Jerusalem seine Freunde zum jüdischen Pessachfest besuchen wollte. Die Menschen streuten ihm zu Ehren Palmzweige auf den Boden. Am Gründonnerstag feierte Jesus mit seinen zwölf Jüngern das letzte Abendmahl, bevor er verraten und an Karfreitag gekreuzigt wurde. Am Ostersonntag wird schließlich die Auferstehung Jesus Christus gefeiert und damit auch das Leben nach dem Tod thematisiert.
Auch heute noch werden viele Wohnungen und Häuser mit Palmkätzchenzweigen geschmückt. An Karfreitag, dem höchsten evangelischen Feiertag, gedenken die Christen dem Tod Jesus Christus, teilweise durch strenges Fasten. Es ist ein Tag der Besinnlichkeit und der Stille, in der Kirche gibt es bis zum Ostersonntag kein Orgelspiel. In Deutschland sind öffentliche Feste und Sportveranstaltungen an diesem Tag verboten. Am Abend vor Ostersonntag wird traditionell das Osterfeuer entzündet. In den Kirchen finden Gottesdienste statt, bei denen die Osterkerze entzündet wird, deren Licht als Symbol für Jesus Christus gilt. Eier gelten als Symbol von Leben und Auferstehung, darum hat sich der Brauch entwickelt, sie zu verstecken, so dass jedes Jahr kleine und große Kinder Spaß an der Ostereiersuche haben.







08. April 2022

02. April - 01. Mai

21. März 2022

Heute wird der internationale Tag der Sinti und Roma begangen. Der weltweite Aktionstag soll zum einen auf den Rassismus und die Diskriminierung der Sinti und Roma aufmerksam machen. Sinti und Roma sind die größte Minderheit in Europa. Der Aktionstag soll aber auch die Kultur der Sinti und Roma feiern.

Ramadan heißt der 29-tägige Fastenmonat, in dem gläubige Muslimas und Muslime vom Sonnenaufgang an nichts essen und trinken, nach Sonnenuntergang und dem Abendgebet wird dann mit Familie und Freunden iftar (Abendmahlzeit) gefeiert. Das Fasten wird als heilige Pflicht im Islamischen Glauben verstanden, es gehört zu den fünf Säulen des Islams. Das Ziel ist es unter anderem ein neues Bewusstsein zu erlangen, dass es nicht selbstverständlich ist genug Essen und Trinken zu haben. In diesen Tagen sollten Muslimas und Muslime besonders nett zueinander sein und gute Taten vollbringen. Das Ende der Fastenzeit wird mit dem uns bekannten #Zuckerfest begangen.
Wir wünschen allen Muslimas und Muslimen viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sind Probleme, denen sich alle Gesellschaften stellen müssen. Es ist wichtig, dass sich jede:r von uns gegen rassistische Vorurteile und intolerante Haltungen einsetzt.
Der Internationale Tag gegen Rassismus wird am Gedenktag des Sharpeville Massakers begangen. An diesem Tag erschoss die Polizei in Sharpeville (Südafrika) 69 Menschen bei einer friedlichen Demonstration gegen das Apartheid-Regime im Jahr 1960. Hunderte wurden verletzt, zum Teil schwer. Auch über 60 Jahre nach dem Massaker sterben immer noch weltweit Menschen aufgrund von rassistischen Einstellungen anderer. Der Tag soll uns daran erinnern und dazu aufrufen, uns gegen jeglichen Hass und Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Hautfarbe oder Religion zu stellen.







21. März 2022

19. März 2022

8. März 2022

Nowruz ist das nationale Neujahrsfest, das im Iran, in Afghanistan, in den kurdischen Gebieten des Irak, in der Türkei und in Syrien sowie in ganz Zentralasien gefeiert wird. Das Frühlingsfest, dessen Aktivitäten die Wiedergeburt und die Verbindung zwischen Mensch und Natur symbolisieren, beginnt mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche - dem Zeitpunkt, an dem die Sonne den Äquator überquert und Tag und Nacht gleich lang sind. Während sich die zweiwöchigen Feierlichkeiten darauf konzentrieren, Verwandte zu besuchen, zu picknicken, zu reisen und traditionelles Essen zu essen, ist Nowruz selbst - das ist Farsi für Neuer Tag - durchdrungen von alten Mythen und Fiktionen sowie Traditionen und Symbolen. Mehr als 300 Millionen Menschen feiern jedes Jahr Nowruz.

Holi ist ein altes hinduistisches Fest, das später auch bei nicht-hinduistischen Gemeinschaften populär wurde und die Ankunft des Frühlings nach dem Winter ankündigt. Es steht für den Sieg des Guten über das Böse und wird als ein Tag gefeiert, an dem Glück und Liebe verbreitet werden. Es wird im März gefeiert, was dem hinduistischen Kalendermonat Phalguna entspricht. Das Fest wird auch als Dankeschön für eine gute Ernte gefeiert. Am Holi-Tag färben sich ganze Straßen und Städte rot, grün und gelb, wenn die Menschen farbiges Pulver in die Luft werfen und andere damit besprühen.

Der International Women's Day (IWD) bzw. der Internationale Frauentag ist ein weltweiter Tag, an dem die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen gefeiert werden. Der Tag ist auch ein Aufruf zum Handeln, um die Gleichstellung der Geschlechter zu beschleunigen. Der IWD ist weder länder-, gruppen- noch organisationsspezifisch. Keine Regierung, NGO, Wohltätigkeitsorganisation, kein Unternehmen, keine akademische Einrichtung, kein Frauennetzwerk und kein Medienzentrum ist allein für den Internationalen Frauentag verantwortlich. Der Tag gehört allen Gruppen gemeinsam und überall. Gloria Steinem, die weltbekannte Feministin, Journalistin und Aktivistin, sagte einmal: "Die Geschichte des Kampfes der Frauen für Gleichberechtigung gehört weder einer einzelnen Feministin noch einer einzelnen Organisation, sondern den kollektiven Bemühungen aller, denen die Menschenrechte am Herzen liegen." Mach den Internationalen Frauentag zu deinem Tag und tu, was du kannst, um wirklich etwas für Frauen zu bewirken.







3. - 5. März 2022

8. - 10. Februar 2022

27. Januar 2022

Das Losar-Fest in Tibet ist ein buddhistisches Fest, mit dem das Ende des alten Jahres und der Beginn eines neuen Jahres gefeiert wird, das den Tibeter:innen Gutes, Wohlstand und Wohlergehen bringen soll. Losar wird mit Gebeten, dem Zeigen von Gebetsfahnen, religiösen Zeremonien, Volkstänzen, dem Weiterreichen von Feuerfackeln und Familientreffen gefeiert. Es ist eines der am meisten gefeierten tibetischen Feste. Die typische Küche während des Losar-Festes in Tibet besteht aus verschiedenen Fleischsorten, Brot, Buttertee aus Yakmilch und anderen Gerichten, die den Gästen serviert werden, die in die Häuser eingeladen werden. Die Familien besuchen die Tempel, um Gebete zu sprechen und den Mönchen Geschenke zu machen. Das Fest findet in den Monaten Januar bis März statt und die genauen Daten werden nach dem Mondkalender festgelegt. Es soll am ersten Tag des ersten Monats des tibetischen Kalenders beginnen, wenn der Neumond zu sehen ist.

Das Hızır Fasten (Hızır orucu) gilt als eines der wichtigsten Feste im Alevitentum. Hızır gilt bei den Alevit:innen als heiliger Schutzpatron, der Menschen in Not zur Hilfe eilt. An den drei Tagen fasten Gläubige von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Am Abend des letzten Tages wird das Fasten in der Gemeinde gemeinsam gebrochen, besondere Speisen werden unter den Gläubigen geteilt, Geschichten über Hızır werden erzählt und es wird zusammen gesungen. Wir wünschen eine gesegnete Fastenzeit!

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. Der 27. Januar soll an die Millionen von Opfern erinnern, die aufgrund ihrer Religion, Ethnie, sexuellen Orientierung, Behinderung oder politischen Einstellung durch die Nationalsozialist:innen ermordet wurden. Dieser Gedenktag soll aber auch als Aktionstag gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenhass dienen. In Deutschland wird dieser Tag seit 1996 zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Israel begeht seit 1951 mit dem Jom haScho’a einen eigenen jährlichen Gedenktag am 27. Nissan des jüdischen Kalenders.







6. - 7. Januar 2022

31. Dezember 2021

24. - 26. Dezember 2021

Frohe Weihnachten! Weltweit feiern etwa 300 Millionen orthodoxe Christ:innen das Weihnachtsfest am 6. und 7. Januar, da sich die orthodoxen Kirchen nach dem Julianischen Kalender richten. Gefeiert wird Weihnachten traditionell im Familienkreis und mit dem Besuch einer Weihnachtsmesse.

Als Silvester wird der 31. Dezember, der letzte Tag des Jahres im gregorianischen Kalender, bezeichnet, darauf folgt der Neujahrstag. Das Jahresendfest wurde bereits im Römischen Reich gefeiert, erstmals zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde. Die Feuerfeste am Jahreswechsel gehen auf die Germanen zurück, heutzutage wird der Jahreswechsel meist mit Feuerwerk und Glockengeläut gefeiert. Das Feuerwerk sollte im vorchristlichen Glauben „böse Geister“ vertreiben, drückt aber heute auch die Vorfreude auf das neue Jahr aus. Auch Bleigießen, das Anstoßen mit Sekt zu Mitternacht und der Verzehr von Berlinern sind weit verbreitet. Wir wünschen Euch allen ein Frohes Neues Jahr!

Weihnachten ist im Christentum das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend beginnen.
Als kirchlicher Feiertag ist der 25.Dezember seit 336 in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist ungeklärt. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult: Kaiser Aurelian hatte den 25. Dezember 274 als reichsweiten Festtag für den römischen Sonnengott Sol Invictus festgelegt; zwischen diesem Sonnengott und „Christus, der wahren Sonne“ zogen frühe Christen Parallelen.
Der Brauch der Bescherung der Kinder zu Weihnachten in der heute üblichen Weise stammt aus der Biedermeierzeit (1815 - 1845) und blieb zunächst auf großbürgerliche Kreise beschränkt, denn nur diese hatten das bühnenartig verwendete Wohnzimmer zur Verfügung, konnten sich einen privaten Weihnachtsbaum leisten und aus dem immer vielfältigeren Spielwarensortiment Kindergeschenke auswählen. 







29. November - 9. Dezember 2021

20. November 2021

4.-8. November 2021

Chanukkah ist das jüdische Lichterfest, das zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) gefeiert wird. Das Fest beginnt wie alle jüdischen Feste am Vorabend des ersten Tages und dauert acht Tage an. Chanukka ist primär ein häusliches Fest, an den Abenden versammeln sich Freunde und Familien, an jedem Tag wird eine Kerze angezündet.

Der Weltkindertag der UN basiert auf der UN Kinderrechtskonvention, die am 20.11.1989 von der UN Generalversammlung angenommen und von fast allen UN-Mitgliedsstaaten (mit Ausnahme der USA) ratifiziert wurde. In der Konvention sind 10 Grundrechte festgelegt, in der Praxis umfassen diese das Recht, in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben, Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und Ausbildung zu erhalten und bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen, das Recht auf Mitsprache. Inhaltlich ist dies der wichtigste #Kindertag in Deutschland, die anderen beiden am 1. Juni und am 20. September sind allerdings deutlich bekannter.

Diwali (oder Divali) ist ein Lichterfest und eines der wichtigsten Feste, das von Hindus, Jains und Sikhs gefeiert wird. Das Fest dauert in der Regel fünf Tage und wird während des hinduistischen Lunisolarmonats Kartika (zwischen Mitte Oktober und Mitte November) gefeiert. Als eines der beliebtesten Feste des Hinduismus symbolisiert Diwali den spirituellen "Sieg des Lichts über die Dunkelheit, des Guten über das Böse und des Wissens über die Unwissenheit".







31. Oktober 2021

20. Oktober 2021

16. Oktober 2021

Der Reformationstag ist ein Feiertag der evangelischen Christ:innen in Deutschland und Österreich, der am 31. Oktober gefeiert wird. An diesem Tag im Jahr 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche von Wittenberg genagelt haben. Damit begann die Reformation der christlichen Kirche, aus der die protestantische Kirche entstand.
Zum 500. Jubiläum im Jahr 2017 hatten auch die Menschen in allen anderen deutschen Bundesländern am 31. Oktober frei und in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt gab es ein großes Fest.
In den evangelischen Kirchen finden am Abend des 31. Oktobers jeweils besondere Gottesdienste statt, damit sich die Gläubigen an den Beginn der Reformation erinnern.

Mit dem Lichterfest Pavarana beenden buddhistische Nonnen und Mönche die Rituale in der dreimonatigen Regenzeit Vassa. In Thailand heißt das Fest Wap. Während der Vassa beiben Mönche im Kloster, fasten oder legen sich andere Bußen auf, daher wird die Zeit auch buddhistische Fastenzeit genannt.
Pavarana beendet diese Zeit. An diesem Tag gelten die üblichen Ordensregeln nicht. Stattdessen laden sich die Mönche und Nonnen ausnahmsweise gegenseitig ein, um gemeinsam zu feiern und zu besprechen, was ihnen während der drei Monate aneinander aufgefallen ist. Anschließend denken alle in Ruhe darüber nach, wie sie ihr eigenes Verhalten verbessern können. So fördern und stärken sich die Nonnen und Mönche gegenseitig.

Am 16.10.1982 war der 16-jährige Bremer Glaserlehrling Adrian Maleika mit anderen Werder-Fans auf dem Weg zum DFB-Pokalspiel des SV Werder beim Hamburger SV, als er von Mitgliedern der für ihre Aggressivität berüchtigten Hamburger Fan-Gruppierung „Die Löwen“, die zudem von Rechtsradikalen unterwandert waren, unweit des Volksparkstadions angegriffen wurde. Die Gruppe Bremer Fans war nicht am S-Bahnhof Stellingen, der dem Stadion am nächsten liegt und von Polizisten überwacht wurde, ausgestiegen, sondern eine Station bis zum S-Bahnhof Eidelstedt weitergefahren.
Auf dem Weg zum Stadion, durch ein Gewerbegebiet und anschließend durch ein Gehölz auf dem Areal des Altonaer Volksparks kam es zu einem Überfall durch Mitglieder jener HSV-Fangruppierung auf die Gruppe Werder-Fans, in der sich auch Adrian Maleika bewegte. Dabei haben die Hooligans unter anderem Gaspistolen, Leuchtmunition, CS-Gas, Knüppel und Mauersteine benutzt. Adrian Maleika wurde von einem Stein am Kopf getroffen, als er versuchte sich in ein Gebüsch zu retten. Obwohl er bereits am Boden lag, traten Mitglieder der „Löwen“ noch auf den 16-Jährigen ein.
Adrian Maleika starb am folgenden Tag im AK Altona an den Folgen seiner Verletzungen, er hatte mehrere Schädelbrüche und Gehirnblutungen erlitten. Am 17. Oktober 2012, 30 Jahre nach seinem Tod, wurde in der Ostkurve des Bremer Weserstadions eine Gedenktafel für ihn installiert.







03. Oktober 2021

03. Oktober 2021

03. Oktober 2021

Der 3. Oktober wurde als Tag der deutschen Einheit im Einigungsvertrag 1990 zum gesetzlichen Feiertag in Deutschland bestimmt. Als deutscher  Nationalfeiertag erinnert er an die deutsche Wiedervereinigung, die „mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland […] am 3. Oktober 1990“ „vollendet“ wurde. So sehr sich alle Teilnehmer der friedlichen Demonstration damals über den Fall der Mauer gefreut haben, den sie mit ihren Demonstrationen erst möglich gemacht haben, so wenig hatten sie allerdings erwartet, als DDR nur der BRD „beizutreten“. Eine gleichberechtigte Wiedervereinigung auf Augenhöhe hätte wahrscheinlich zu deutlich mehr Zufriedenheit in der Bevölkerung des deutschen Ostens geführt.

Heute ist der „Tag der offenen Mosche“, welchen es seit 1997 gibt. An diesem Tag sind alle Menschen eingeladen, eine oder auch mehrere Moschen zu besuchen und zu besichtigen. Muslime laden an diesem Tag zu einer Erkundung ihres Gotteshauses ein. Deutschlandweit machen mehr als 1.000 Moschen bei dieser Aktion zur Verständigung mit, bei der auch Imame kennengelernt werden können und Fragen beantwortet werden.

In Deutschland wird am ersten Sonntag im Oktober Erntedank gefeiert. Seinen Ursprung hat das Fest wie viele andere Feiertage im christlichen Glauben. So dankt man beim Erntedankfest Gott für seine Ga-ben in der Ernte. Bei diesem Fest spielen daher sehr „naturverbundene“ Produkte, die traditionell hier regional angebaut und geerntet werden, wie etwa Weizen, Mehl, Honig oder Äpfel, eine besondere Rolle.







20. September 2021

16. September 2021

7.-8. September 2021

Der Weltkindertag wird seit 1954 in vielen westlichen Ländern gefeiert, allerdings wurde ihm in (West-)Deutschland im Gegensatz zum Kindertag am 1.6. in der ehemaligen DDR kaum Beachtung geschenkt. Erst seit der Wiedervereinigung 1989 wird er auch offiziell begangen, seitdem gibt es in Deutschland mit dem Weltkindertag der UN am 20. November ingesamt drei Kindertage. Alle Kindertage sollen auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder aufmerksam machen, haben aber auch Kindergesundheit und Ernährung im Fokus.

Jom Kippur ist das höchste jüdische Fest und beendet die zehntägige Zeit der Reue und Umkehr, die an Rosch ha-Schana beginnt. Jom Kippur beginnt am Vorabend und ist in Israel ein öffentlicher Feiertag, an dem alle Geschäfte geschlossen haben. Ältere Jugendliche und Erwachsene fasten an Jom Kippur und man kleidet sich in weiß. Jom Kippur ist der einzige jüdische Feiertag, der auch an einem Sabbat gefeiert wird.

Rosch ha-Schana ist das jüdische Neujahrsfest, weil es laut Talmud der Beginn und in der Folge der Jahrestag der Weltschöpfung ist. Das Fest dauet zwei Tage und beginnt bereits am Vorabend des ersten Tages, da der jüdische Tag immer am Abend beginnt. An Roshhashana wird Gottes Erbarmen mit traditionellen Handlungen und festlichen Mahlzeiten gefeiert. Dieses Jahr wird das Jahr 5782 gefeiert. Gläubige wünschen sich „Shanah Tova“ - ein gutes Jahr!







30. August 2021

Nguyen Ngoc Chau († 22. August 1980)
Do Anh Lan († 31. August 1980 )

Mehmet Kaymakçi († 24. Juli 1985)

KrishnaJanmashtami, auch bekannt als Gokulashtami oder einfach Janmashtami, ist ein jährliches hinduistisches Fest, das die Geburt von Krishna, dem achten Avatar von Vishnu, feiert. Hindus feiern Janmashtami durch Fasten, Singen, gemeinsames Beten, Zubereiten und Teilen von speziellen Speisen, Nachtwachen und den Besuch von Krishna- oder Vishnu-Tempeln. DahiHandi wird am Tag nach Janmashtami gefeiert. Hier brechen die Gläubigen das Dahi Handi, das ein Teil dieses Festes ist. Der Begriff Dahi Handi bedeutet wörtlich "irdener Topf mit Joghurt". Das Fest erhält diesen beliebten regionalen Namen durch die Legende des kleinen Krishna. Demnach würde er Milchprodukte wie Joghurt und Butter suchen und stehlen und die Menschen würden ihre Vorräte hoch oben außerhalb der Reichweite des Babys verstecken. Krishna würde bei seiner Verfolgung alle möglichen kreativen Ideen ausprobieren, wie z. B. mit seinen Freunden menschliche Pyramiden bauen (siehe Foto), um diese hoch hängenden Töpfe zu zerschlagen.

In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1980 fuhren drei Mitglieder der rechtsextremen Terrororganisation „Deutsche Aktionsgruppen“ in die Halskestraße im Industriegebiet Hamburg-Billbrook, nachdem sie durch einen Zeitungsartikel erfahren hatten, dass sich dort ein Wohnheim für vietnamesische Geflüchtete befindet. Sie sprühten den Slogan „Ausländer raus“ an die Fassade des Hauses und warfen drei Molotowcocktails durch ein Fenster im Hochparterre des Wohnheimes, bevor sie vom Tatort flüchteten.
Durch die Brandsätze entstand ein Feuer in dem Zimmer der Asylunterkunft, in dem die Bewohner Nguyễn Ngọc Châu (22) und Đỗ Anh Lân (18) schliefen. Sie erlitten Verbrennungen und starben kurze Zeit nach dem Brand an ihren schweren Verletzungen. Der Lehrer Nguyễn Ngọc Châu war im April 1980 mit dem Rettungsschiff Cap Anamur nach Hamburg gekommen, Đỗ Anh Lân war zur Tatzeit Schüler. Er war im Rahmen einer humanitären Hilfsaktion nach Hamburg gekommen.
Zur Beisetzung der beiden Opfer des Brandanschlags kamen 400 Trauergäste, Bürgermeister Hans-Ulrich Klose hielt die Trauerrede. In der Öffentlichkeit geriet das Verbrechen jedoch bald in Vergessenheit. Bisher gibt es kein Mahnmal für die Opfer des Anschlags. Die Initiative Halskestraße engagiert sich seit 2014 für ein öffentliches Gedenken an die Tat, darunter eine Umbenennung von Teilen der Halskestraße.

Der 29-jährige Mehmet Kaymakçi wurde am 24. Juli 1985 von drei Neonazis brutal ermordet. Sie lauerten ihm am Rande des Kiwittsmoor-Parks in Hamburg Langenhorn auf, traten und schlugen ihn. Schließlich zertrümmern sie seinen Kopf mit einer 94 kg schweren Betonplatte.
Das Gericht ignorierte in seinem Urteil die Verbindung der Angeklagten zu Nazigruppen und Neonazikadern. Von einem „gemeinschaftlich begangenen heimtückischen rassistischen Mord“ war im Urteil nicht die Rede. Es wurde zu einem Mord ohne Motiv gemacht, die Täter kamen mit geringen Strafen davon. Nur fünf Monate später wurde Ramazan Avcı brutal ermordet, ebenfalls in Hamburg.
Zum diesjährigen 36. Todestag möchte die Bezirksversammlung Nord an diese brutale Tat erinnern und wird am Ort seiner Ermordung einen Gedenkstein aufstellen und diesen feierlich einweihen, wozu die Hinterbliebenen aus den Niederlanden und der Türkei eingeladen wurden.
Noch wichtiger wäre wohl, die Forderungen der Hinterbliebenen zu hören und einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg für eine konsequente Aufklärung rassistischer und rechtsextremer Gewalttaten zu installieren, damit solche Taten auch als solche benannt und bestraft werden.







24. Juli 2021

20. - 22. Juli 2021

Süleyman Taşköprü († 27. Juni 2001)

Das buddhistische Fest Asalha erinnert an die Entstehung und Verbreitung des Buddhismus. Es heißt auch Esala-Perahera.
Eine Woche lang pilgern viele Buddhisten zu einer der heiligen Stätten, in denen Reliquien von Buddha aufbewahrt werden, also Überbleibsel wie z. B. ein Zahn, eine Haarlocke oder ein Knochen. 
Außerdem finden überall riesige kunterbunte Umzüge statt. Mit diesen Prozessionen feiern Buddhisten den Auszug von Siddharta Gautama aus dem Palast seiner Eltern, seine erste Predigt und die Weiterführung seiner Lehre nach seinem Tod.

Opferfest oder Eid al-Adha ist das höchste muslimische Fest. Es ist der Höhepunkt der Pilgerfahrt (des Hadsch). An diesem Tag wird des Propheten Ibrahim gedacht, der mit der Opferung seines Sohnes Ismael sein Gottvertrauen bewies. Aus Dankbarkeit, dass Gott ihm seinen Sohn wiedergab, opferte er einen Widder, den er im Kreis von Freunden mit Bedürftigen teilte. Auch heute noch schlachten viele Muslime an diesem Festtag ein Tier, das sie mit Bedürftigen, Freund:innen und Verwandten teilen. 
In diesem Sinne ein gesegnetes Opferfest allen Muslimas und Muslimen.

Süleyman Taşköprü (31), der im Grundschulalter aus der Türkei nach Deutschland gekommen und Vater einer 3-jährigen Tochter war, wurde am 27. Juni 2001 in Hamburg Bahrenfeld im Lebensmittel-Laden seines Vaters durch mehrere Kopfschüsse ermordet. 
Die Täter waren Teil der rechtsextremen Terrorgruppierung NSU (National Sozialistischer Untergrund). Süleyman Taşköprüs Vater beschrieb gegenüber der Polizei die beiden Täter, die Ermittlungen in dem Mordfall gingen trotzdem in eine andere Richtung - dem Opfer wurden kriminelle Verbindungen zur Mafia angedichtet. Die falsche Berichterstattung der Medien in diese Richtung setzte der Familie zusätzlich zur Trauer massiv zu, viele Menschen in ihrem Umfeld wandten sich von ihnen ab. 
Nachdem 10 Jahre später der NSU und seine Morde aufflogen, wurde 2013 zum Gedenken an Süleyman Taşköprü eine Parallelstraße des Tatortes in Taşköprüstraße umbenannt und 2018 sprach auch endlich die Hamburger Bürgerschaft eine Entschuldigung für die falschen Ermittlungen an die Familie von Süleyman Taşköprü aus. Er wird immer in den Herzen seiner Familie sein - und auch in unser aller Erinnerung.







Tevfik Gürel († 19. Juni 1982)

01. Juni 2021


Vor einer Diskothek im holsteinischen Norderstedt wurde am 19. Juni 1982 der 26-jährige Tevfik Gürel brutal von mehreren deutschen Rechtsextremen unter »Ausländer raus«-Rufen brutal zusammengeschlagen. Der vermeintliche Anstoß für den rechtsextremen Angriff: Vor dem Eingang der Disko hatte Tevfik Gürel eine junge Frau umarmt - mit ihrer Zustimmung. Drei Tage kämpfte Tevfik Gürel auf der Intensivstation um sein Leben und verstarb schließlich am 22. Juni 1982. Tevfik Gürel wäre heute 55 Jahre alt, er musste viel zu früh gehen, aber er wird nie vergessen sein.

Der Internationale Kindertag wird seit 1950 in den Ländern des ehemaligen Ostblocks gefeiert, aber inzwischen auch in vielen anderen Ländern der Welt. In der ehemaligen DDR fanden an diesem Tag statt des Schulunterrichts große Kinderfeste statt. Der Kindertag sollte die Rechte der Kinder fördern, aber auch für Frieden und Völkerverständigung einstehen. Seit der Wiedervereinigung 1989 gibt es in Deutschland damit drei Kindertage, die anderen sind am 20.9. und am 20.11.





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