HAMBURG UNITED e.V.

 NOT JUST FOOTBALL

#AusVielenEinDeutschland





Wir vom Verein Hamburg United stehen für viele Dinge, aber besonders für Toleranz und Respekt. Und wir freuen uns über die Vielfalt an verschiedenen Menschen. Wir leben das Motto #AusVielenEinDeutschland, das jeden willkommen heißt, ein Teil von uns zu werden.

Und so ist unser #AusVielenEinDeutschland entstanden. Mit diesem # wollen wir einen Beitrag leisten zur Inklusion aller in Deutschland lebenden Menschen. Wir würden uns freuen, wenn auch ihr den # dafür verwendet, sehr gerne für Beispiele, wo diese Inklusion schon stattfindet.

Feier-, Fest- und Aktionstage






20. November 2021

4.-8. November 2021


Der Weltkindertag der UN basiert auf der UN Kinderrechtskonvention, die am 20.11.1989 von der UN Generalversammlung angenommen und von fast allen UN-Mitgliedsstaaten (mit Ausnahme der USA) ratifiziert wurde. In der Konvention sind 10 Grundrechte festgelegt, in der Praxis umfassen diese das Recht, in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben, Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und Ausbildung zu erhalten und bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen, das Recht auf Mitsprache. Inhaltlich ist dies der wichtigste #Kindertag in Deutschland, die anderen beiden am 1. Juni und am 20. September sind allerdings deutlich bekannter.

Diwali (oder Divali) ist ein Lichterfest und eines der wichtigsten Feste, das von Hindus, Jains und Sikhs gefeiert wird. Das Fest dauert in der Regel fünf Tage und wird während des hinduistischen Lunisolarmonats Kartika (zwischen Mitte Oktober und Mitte November) gefeiert. Als eines der beliebtesten Feste des Hinduismus symbolisiert Diwali den spirituellen "Sieg des Lichts über die Dunkelheit, des Guten über das Böse und des Wissens über die Unwissenheit".







31. Oktober 2021

20. Oktober 2021

16. Oktober 2021

Der Reformationstag ist ein Feiertag der evangelischen Christ:innen in Deutschland und Österreich, der am 31. Oktober gefeiert wird. An diesem Tag im Jahr 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche von Wittenberg genagelt haben. Damit begann die Reformation der christlichen Kirche, aus der die protestantische Kirche entstand.
Zum 500. Jubiläum im Jahr 2017 hatten auch die Menschen in allen anderen deutschen Bundesländern am 31. Oktober frei und in der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt gab es ein großes Fest.
In den evangelischen Kirchen finden am Abend des 31. Oktobers jeweils besondere Gottesdienste statt, damit sich die Gläubigen an den Beginn der Reformation erinnern.

Mit dem Lichterfest Pavarana beenden buddhistische Nonnen und Mönche die Rituale in der dreimonatigen Regenzeit Vassa. In Thailand heißt das Fest Wap. Während der Vassa beiben Mönche im Kloster, fasten oder legen sich andere Bußen auf, daher wird die Zeit auch buddhistische Fastenzeit genannt.
Pavarana beendet diese Zeit. An diesem Tag gelten die üblichen Ordensregeln nicht. Stattdessen laden sich die Mönche und Nonnen ausnahmsweise gegenseitig ein, um gemeinsam zu feiern und zu besprechen, was ihnen während der drei Monate aneinander aufgefallen ist. Anschließend denken alle in Ruhe darüber nach, wie sie ihr eigenes Verhalten verbessern können. So fördern und stärken sich die Nonnen und Mönche gegenseitig.

Am 16.10.1982 war der 16-jährige Bremer Glaserlehrling Adrian Maleika mit anderen Werder-Fans auf dem Weg zum DFB-Pokalspiel des SV Werder beim Hamburger SV, als er von Mitgliedern der für ihre Aggressivität berüchtigten Hamburger Fan-Gruppierung „Die Löwen“, die zudem von Rechtsradikalen unterwandert waren, unweit des Volksparkstadions angegriffen wurde. Die Gruppe Bremer Fans war nicht am S-Bahnhof Stellingen, der dem Stadion am nächsten liegt und von Polizisten überwacht wurde, ausgestiegen, sondern eine Station bis zum S-Bahnhof Eidelstedt weitergefahren.
Auf dem Weg zum Stadion, durch ein Gewerbegebiet und anschließend durch ein Gehölz auf dem Areal des Altonaer Volksparks kam es zu einem Überfall durch Mitglieder jener HSV-Fangruppierung auf die Gruppe Werder-Fans, in der sich auch Adrian Maleika bewegte. Dabei haben die Hooligans unter anderem Gaspistolen, Leuchtmunition, CS-Gas, Knüppel und Mauersteine benutzt. Adrian Maleika wurde von einem Stein am Kopf getroffen, als er versuchte sich in ein Gebüsch zu retten. Obwohl er bereits am Boden lag, traten Mitglieder der „Löwen“ noch auf den 16-Jährigen ein.
Adrian Maleika starb am folgenden Tag im AK Altona an den Folgen seiner Verletzungen, er hatte mehrere Schädelbrüche und Gehirnblutungen erlitten. Am 17. Oktober 2012, 30 Jahre nach seinem Tod, wurde in der Ostkurve des Bremer Weserstadions eine Gedenktafel für ihn installiert.







03. Oktober 2021

03. Oktober 2021

03. Oktober 2021

Der 3. Oktober wurde als Tag der deutschen Einheit im Einigungsvertrag 1990 zum gesetzlichen Feiertag in Deutschland bestimmt. Als deutscher  Nationalfeiertag erinnert er an die deutsche Wiedervereinigung, die „mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland […] am 3. Oktober 1990“ „vollendet“ wurde. So sehr sich alle Teilnehmer der friedlichen Demonstration damals über den Fall der Mauer gefreut haben, den sie mit ihren Demonstrationen erst möglich gemacht haben, so wenig hatten sie allerdings erwartet, als DDR nur der BRD „beizutreten“. Eine gleichberechtigte Wiedervereinigung auf Augenhöhe hätte wahrscheinlich zu deutlich mehr Zufriedenheit in der Bevölkerung des deutschen Ostens geführt.

Heute ist der „Tag der offenen Mosche“, welchen es seit 1997 gibt. An diesem Tag sind alle Menschen eingeladen, eine oder auch mehrere Moschen zu besuchen und zu besichtigen. Muslime laden an diesem Tag zu einer Erkundung ihres Gotteshauses ein. Deutschlandweit machen mehr als 1.000 Moschen bei dieser Aktion zur Verständigung mit, bei der auch Imame kennengelernt werden können und Fragen beantwortet werden.

In Deutschland wird am ersten Sonntag im Oktober Erntedank gefeiert. Seinen Ursprung hat das Fest wie viele andere Feiertage im christlichen Glauben. So dankt man beim Erntedankfest Gott für seine Ga-ben in der Ernte. Bei diesem Fest spielen daher sehr „naturverbundene“ Produkte, die traditionell hier regional angebaut und geerntet werden, wie etwa Weizen, Mehl, Honig oder Äpfel, eine besondere Rolle.







20. September 2021

16. September 2021

7.-8. September 2021

Der Weltkindertag wird seit 1954 in vielen westlichen Ländern gefeiert, allerdings wurde ihm in (West-)Deutschland im Gegensatz zum Kindertag am 1.6. in der ehemaligen DDR kaum Beachtung geschenkt. Erst seit der Wiedervereinigung 1989 wird er auch offiziell begangen, seitdem gibt es in Deutschland mit dem Weltkindertag der UN am 20. November ingesamt drei Kindertage. Alle Kindertage sollen auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder aufmerksam machen, haben aber auch Kindergesundheit und Ernährung im Fokus.

Jom Kippur ist das höchste jüdische Fest und beendet die zehntägige Zeit der Reue und Umkehr, die an Rosch ha-Schana beginnt. Jom Kippur beginnt am Vorabend und ist in Israel ein öffentlicher Feiertag, an dem alle Geschäfte geschlossen haben. Ältere Jugendliche und Erwachsene fasten an Jom Kippur und man kleidet sich in weiß. Jom Kippur ist der einzige jüdische Feiertag, der auch an einem Sabbat gefeiert wird.

Rosch ha-Schana ist das jüdische Neujahrsfest, weil es laut Talmud der Beginn und in der Folge der Jahrestag der Weltschöpfung ist. Das Fest dauet zwei Tage und beginnt bereits am Vorabend des ersten Tages, da der jüdische Tag immer am Abend beginnt. An Roshhashana wird Gottes Erbarmen mit traditionellen Handlungen und festlichen Mahlzeiten gefeiert. Dieses Jahr wird das Jahr 5782 gefeiert. Gläubige wünschen sich „Shanah Tova“ - ein gutes Jahr!







30. August 2021

Nguyen Ngoc Chau († 22. August 1980)
Do Anh Lan († 31. August 1980 )

Mehmet Kaymakçi († 24. Juli 1985)

KrishnaJanmashtami, auch bekannt als Gokulashtami oder einfach Janmashtami, ist ein jährliches hinduistisches Fest, das die Geburt von Krishna, dem achten Avatar von Vishnu, feiert. Hindus feiern Janmashtami durch Fasten, Singen, gemeinsames Beten, Zubereiten und Teilen von speziellen Speisen, Nachtwachen und den Besuch von Krishna- oder Vishnu-Tempeln. DahiHandi wird am Tag nach Janmashtami gefeiert. Hier brechen die Gläubigen das Dahi Handi, das ein Teil dieses Festes ist. Der Begriff Dahi Handi bedeutet wörtlich "irdener Topf mit Joghurt". Das Fest erhält diesen beliebten regionalen Namen durch die Legende des kleinen Krishna. Demnach würde er Milchprodukte wie Joghurt und Butter suchen und stehlen und die Menschen würden ihre Vorräte hoch oben außerhalb der Reichweite des Babys verstecken. Krishna würde bei seiner Verfolgung alle möglichen kreativen Ideen ausprobieren, wie z. B. mit seinen Freunden menschliche Pyramiden bauen (siehe Foto), um diese hoch hängenden Töpfe zu zerschlagen.

In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1980 fuhren drei Mitglieder der rechtsextremen Terrororganisation „Deutsche Aktionsgruppen“ in die Halskestraße im Industriegebiet Hamburg-Billbrook, nachdem sie durch einen Zeitungsartikel erfahren hatten, dass sich dort ein Wohnheim für vietnamesische Geflüchtete befindet. Sie sprühten den Slogan „Ausländer raus“ an die Fassade des Hauses und warfen drei Molotowcocktails durch ein Fenster im Hochparterre des Wohnheimes, bevor sie vom Tatort flüchteten.
Durch die Brandsätze entstand ein Feuer in dem Zimmer der Asylunterkunft, in dem die Bewohner Nguyễn Ngọc Châu (22) und Đỗ Anh Lân (18) schliefen. Sie erlitten Verbrennungen und starben kurze Zeit nach dem Brand an ihren schweren Verletzungen. Der Lehrer Nguyễn Ngọc Châu war im April 1980 mit dem Rettungsschiff Cap Anamur nach Hamburg gekommen, Đỗ Anh Lân war zur Tatzeit Schüler. Er war im Rahmen einer humanitären Hilfsaktion nach Hamburg gekommen.
Zur Beisetzung der beiden Opfer des Brandanschlags kamen 400 Trauergäste, Bürgermeister Hans-Ulrich Klose hielt die Trauerrede. In der Öffentlichkeit geriet das Verbrechen jedoch bald in Vergessenheit. Bisher gibt es kein Mahnmal für die Opfer des Anschlags. Die Initiative Halskestraße engagiert sich seit 2014 für ein öffentliches Gedenken an die Tat, darunter eine Umbenennung von Teilen der Halskestraße.

Der 29-jährige Mehmet Kaymakçi wurde am 24. Juli 1985 von drei Neonazis brutal ermordet. Sie lauerten ihm am Rande des Kiwittsmoor-Parks in Hamburg Langenhorn auf, traten und schlugen ihn. Schließlich zertrümmern sie seinen Kopf mit einer 94 kg schweren Betonplatte.
Das Gericht ignorierte in seinem Urteil die Verbindung der Angeklagten zu Nazigruppen und Neonazikadern. Von einem „gemeinschaftlich begangenen heimtückischen rassistischen Mord“ war im Urteil nicht die Rede. Es wurde zu einem Mord ohne Motiv gemacht, die Täter kamen mit geringen Strafen davon. Nur fünf Monate später wurde Ramazan Avcı brutal ermordet, ebenfalls in Hamburg.
Zum diesjährigen 36. Todestag möchte die Bezirksversammlung Nord an diese brutale Tat erinnern und wird am Ort seiner Ermordung einen Gedenkstein aufstellen und diesen feierlich einweihen, wozu die Hinterbliebenen aus den Niederlanden und der Türkei eingeladen wurden.
Noch wichtiger wäre wohl, die Forderungen der Hinterbliebenen zu hören und einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg für eine konsequente Aufklärung rassistischer und rechtsextremer Gewalttaten zu installieren, damit solche Taten auch als solche benannt und bestraft werden.







24. Juli 2021

20. - 22. Juli 2021

Süleyman Taşköprü († 27. Juni 2001)

Das buddhistische Fest Asalha erinnert an die Entstehung und Verbreitung des Buddhismus. Es heißt auch Esala-Perahera.
Eine Woche lang pilgern viele Buddhisten zu einer der heiligen Stätten, in denen Reliquien von Buddha aufbewahrt werden, also Überbleibsel wie z. B. ein Zahn, eine Haarlocke oder ein Knochen. 
Außerdem finden überall riesige kunterbunte Umzüge statt. Mit diesen Prozessionen feiern Buddhisten den Auszug von Siddharta Gautama aus dem Palast seiner Eltern, seine erste Predigt und die Weiterführung seiner Lehre nach seinem Tod.

Opferfest oder Eid al-Adha ist das höchste muslimische Fest. Es ist der Höhepunkt der Pilgerfahrt (des Hadsch). An diesem Tag wird des Propheten Ibrahim gedacht, der mit der Opferung seines Sohnes Ismael sein Gottvertrauen bewies. Aus Dankbarkeit, dass Gott ihm seinen Sohn wiedergab, opferte er einen Widder, den er im Kreis von Freunden mit Bedürftigen teilte. Auch heute noch schlachten viele Muslime an diesem Festtag ein Tier, das sie mit Bedürftigen, Freund:innen und Verwandten teilen. 
In diesem Sinne ein gesegnetes Opferfest allen Muslimas und Muslimen.

Süleyman Taşköprü (31), der im Grundschulalter aus der Türkei nach Deutschland gekommen und Vater einer 3-jährigen Tochter war, wurde am 27. Juni 2001 in Hamburg Bahrenfeld im Lebensmittel-Laden seines Vaters durch mehrere Kopfschüsse ermordet. 
Die Täter waren Teil der rechtsextremen Terrorgruppierung NSU (National Sozialistischer Untergrund). Süleyman Taşköprüs Vater beschrieb gegenüber der Polizei die beiden Täter, die Ermittlungen in dem Mordfall gingen trotzdem in eine andere Richtung - dem Opfer wurden kriminelle Verbindungen zur Mafia angedichtet. Die falsche Berichterstattung der Medien in diese Richtung setzte der Familie zusätzlich zur Trauer massiv zu, viele Menschen in ihrem Umfeld wandten sich von ihnen ab. 
Nachdem 10 Jahre später der NSU und seine Morde aufflogen, wurde 2013 zum Gedenken an Süleyman Taşköprü eine Parallelstraße des Tatortes in Taşköprüstraße umbenannt und 2018 sprach auch endlich die Hamburger Bürgerschaft eine Entschuldigung für die falschen Ermittlungen an die Familie von Süleyman Taşköprü aus. Er wird immer in den Herzen seiner Familie sein - und auch in unser aller Erinnerung.







Tevfik Gürel († 19. Juni 1982)

01. Juni 2021

26. Mai 2021

Vor einer Diskothek im holsteinischen Norderstedt wurde am 19. Juni 1982 der 26-jährige Tevfik Gürel brutal von mehreren deutschen Rechtsextremen unter »Ausländer raus«-Rufen brutal zusammengeschlagen. Der vermeintliche Anstoß für den rechtsextremen Angriff: Vor dem Eingang der Disko hatte Tevfik Gürel eine junge Frau umarmt - mit ihrer Zustimmung. Drei Tage kämpfte Tevfik Gürel auf der Intensivstation um sein Leben und verstarb schließlich am 22. Juni 1982. Tevfik Gürel wäre heute 55 Jahre alt, er musste viel zu früh gehen, aber er wird nie vergessen sein.

Der Internationale Kindertag wird seit 1950 in den Ländern des ehemaligen Ostblocks gefeiert, aber inzwischen auch in vielen anderen Ländern der Welt. In der ehemaligen DDR fanden an diesem Tag statt des Schulunterrichts große Kinderfeste statt. Der Kindertag sollte die Rechte der Kinder fördern, aber auch für Frieden und Völkerverständigung einstehen. Seit der Wiedervereinigung 1989 gibt es in Deutschland damit drei Kindertage, die anderen sind am 20.9. und am 20.11.

Vesakh ist das wichtigste Fest im Buddhismus, denn es feiert die Geburt von Siddharta Gautama, des Religionsstifters, aber auch seine Erleuchtung unter einem Feigenbaum und seinen Eingang ins Nirwana.
Dort, wo viele Buddhisten leben, schmücken sie an Vesakh die Straßen mit Lichtern, Fahnen und Buddha-Bildern und verteilen Geschenke. In Nepal darf an diesem Tag kein Tier getötet werden und in vielen Ländern Südostasiens werden Vögel und andere Tiere freigelassen.







23. Mai 2021

13. Mai 2021

13. Mai 2021

Der Heilige Geist erschien den Jüngern das erste Mal an Pfingsten als Flammen aus Feuer, so konnten sie ihn sehen und allen von Jesus und Gott erzählen. So erreichte der Heilige Geist damals in Jerusalem viele Menschen, obwohl sie verschiedene Sprachen sprachen. Sie sollten verkünden, dass alle sich taufen lassen und an Gott und seine Liebe glauben sollen. Da nun alle Menschen über Jesus redeten, nennt man Pfingsten auch den Geburtstag der Kirche.

Christen glauben, dass Jesus nach seinem Tod noch einmal auf die Erde zurückgekehrt und dann erst von Gott in den Himmel aufgenommen worden ist. Dieses Ereignis feiern Christen am Himmelfahrtstag.
Viele Christen gehen an diesem Tag in die Kirche, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Christi Himmelfahrt ist aber auch ein gesetzlicher Feiertag, an dem in Deutschland die meisten Menschen nicht arbeiten müssen. Viele nutzen ihn, um sich mit der Familie und Freunden zu treffen oder gemeinsam Ausflüge zu unternehmen.

Der Vatertag ist ein in verschiedenen Ländern begangenes Brauchtum zu Ehren der Väter und wird dort zumeist ähnlich gefeiert wie der Muttertag. In Deutschland findet der Vatertag seit etwa 100 Jahren am Feiertag Christi Himmelfahrt statt. Und auch wenn hierzulande einige, meist kinderlose Männer, ihn eher für eine zünftige Sause nutzen, möchten wir an dieser Stelle einmal den vielen Vätern „Danke“ sagen, die sich aktiv bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder einbringen.







12. - 13. Mai 2021

09. Mai 2021

13. April - 11. Mai 2021

Zuckerfest oder Id al-Fitr ist das Fastenbrechen und damit die Beendigung des Fastenmonats Ramadan. Das Ende des Fastens feiern Muslime und Muslimas auf der ganzen Welt mit diesem dreitägigen Fest. Der Feiertag verschiebt sich jährlich um elf Tage nach vorne, weil der Islam sich am Mondkalender orientiert und das Mondjahr elf Tage kürzer als das Sonnenjahr ist. In islamischen Ländern ist zum Zuckerfest Schul- und Arbeitsfrei. Traditionell wird das Fest ähnlich wie im Christentum an Weihnachten gemeinsam mit der Familie verbracht. Man geht zusammen in die Moschee und es gibt Geschenke, meist allerdings nur für die Kinder.

Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit 1914, beginnend in den USA in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum, den USA und anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag im Mai gefeiert, in anderen Ländern auch an anderen Tagen. Entgegen der allgemeinen Annahme, dass der Tag eine Erfindung der Blumenhändler sei, wurde der Tag durch die englische und amerikanische Frauenbewegung geprägt und entstand in seiner heutigen Form durch das von einer Methodistin veranstaltete Memorial Mothers Day Meeting anlässlich des zweiten Todestages ihrer verstorbenen Mutter.

Ramadan heißt der 29-tägige Fastenmonat, in dem gläubige Muslimas und Muslime vom Sonnenaufgang an nichts essen und trinken, nach Sonnenuntergang und dem Abendgebet wird dann mit Familie und Freunden iftar (Abendmahlzeit) gefeiert. Das Fasten wird als heilige Pflicht im Islamischen Glauben verstanden, es gehört zu den fünf Säulen des Islams. Das Ziel ist es unter anderem ein neues Bewusstsein zu erlangen, dass es nicht selbstverständlich ist genug Essen und Trinken zu haben. In diesen Tagen sollten Muslimas und Muslime besonders nett zueinander sein und gute Taten vollbringen. Das Ende der Fastenzeit wird mit dem uns bekannten Zuckerfest begangen.






1.-5. April

28.-29. März 2021

21. März - 4. April 2021

Warum feiern die Christen Ostern?
Alles beginnt mit Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern, an dem Jesus in Jerusalem seine Freunde zum jüdischen Pessachfest besuchen wollte. Die Menschen streuten ihm zu Ehren Palmzweige auf den Boden. Am Gründonnerstag feierte Jesus mit seinen zwölf Jüngern das letzteAbendmahl, bevor er verraten und an Karfreitag gekreuzigt wurde. Am Ostersonntag wird schließlich die Auferstehung JesusChristus gefeiert und damit auch das Leben nach dem Tod thematisiert.
Auch heute noch werden viele Wohnungen und Häuser mit Palmkätzchenzweigen geschmückt. An Karfreitag, dem höchsten evangelischen Feiertag, gedenken die Christen dem Tod Jesus Christus, teilweise durch strenges Fasten. Es ist ein Tag der Besinnlichkeit und der Stille, in der Kirche gibt es bis zum Ostersonntag kein Orgelspiel. In Deutschland sind öffentliche Feste und Sportveranstaltungen an diesem Tag verboten. Am Abend vor Ostersonntag wird traditionell das Osterfeuer entzündet. In den Kirchen finden Gottesdienste statt, bei denen die Osterkerze entzündet wird, deren Licht als Symbol für Jesus Christus gilt. Eier gelten als Symbol von Leben und Auferstehung, darum hat sich der Brauch entwickelt, sie zu verstecken, so dass jedes Jahr kleine und große Kinder Spaß an der Ostereiersuche haben.

Holi ist ein uraltes hinduistisches Fest, auch bekannt als das Fest des Frühlings, das FestDerFarben und das FestDerLiebe. Das Fest steht für den Triumph des Guten über das Böse und feiert die Ankunft des Frühlings, das Ende des Winters und das Aufblühen der Liebe.
Die Feierlichkeiten beginnen in der Nacht vor Holi mit einem Holika Dahan (Lagerfeuer), bei dem sich die Menschen versammeln, religiöse Rituale vor dem Feuer durchführen und beten, dass ihr inneres Böses zerstört wird. Am 2. Tag des Festes scheinen alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben. Es wird ausgelassen gefeiert und man besprengt und bestreut sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser oder Puder, man trifft sich, spielt und lacht zusammen, vergisst und verzeiht und repariert zerbrochene Beziehungen.

Pessach gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums, es erinnert an den Exodus (Auszug) aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Es ist ein achttägiges Familienfest mit verschiedenen Riten, das bereits am Vorabend des ersten Tages mit dem Seder-Abend beginnt: Die Festtafel ist voller Symbole, Speisen werden in einer bestimmten Reihenfolge gegessen und vier Becher Wein getrunken.







21. März 2021

08. März 2021

12.-14. Februar 2021

Nowruz ist das iranische Neujahr und wird auch als das persische Neujahr bezeichnet. Es wird seit über 3.000 Jahren von verschiedenen Gemeinschaften gefeiert und heute wird es weltweit von verschiedenen ethnolinguistischen Gruppen gefeiert. Nowruz ist der Tag der Frühlings-Tagundnachtgleiche und markiert den Beginn des Frühlings in der nördlichen Hemisphäre. Es markiert den ersten Tag des ersten Monats (Farvardin) des iranischen Kalenders. Die United Nations haben den "International Day of Nowruz" mit der Verabschiedung einer UN Resolution im Jahr 2010 offiziell anerkannt.

Der Internationale Frauentag entstand als Initiative sozialistischer Organisatoren in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Auch wenn das Frauen-Wahlrecht seit über 100 Jahren in Deutschland besteht, gibt es leider immer noch viele Probleme, wie das Gender-Pay-Gap oder alltäglichen Sexismus, die auch heute den Weltfrauentag unverändert wichtig machen. In Berlin ist dieser Tag seit 2019 sogar ein gesetzlicher Feiertag.

 

„LO“ bedeutet Jahr und „SAR“ bedeutet neu. Dieser Feiertag ist das wichtigste Fest im tibetischen Buddhismus und wird im Februar gefeiert, zeitgleich mit dem Frühlingsanfang. Das genaue Datum variiert je nach Mondzyklus. Zu Losar bekommt das Haus einen frischen Anstrich, die Familie bekommt frische, neue Kleider, Streitigkeiten werden beigelegt und Schulden beglichen. Man beginnt sozusagen ein neues Leben.






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